Vitals Immunformel Pro ist eine vollständige Formel mit den wichtigsten Nährstoffen zur Unterstützung der normalen Funktion des Immunsystems. Dieses Produkt enthält Vitamin A, C, D, Selen und Zink, die jeweils auf ihre eigene Weise einen positiven Einfluss auf die Abwehrkräfte haben. Für Situationen mit einem vorübergehend erhöhten Bedarf ist Immunformel Pro auch als hochdosierte 7-tägige Kur erhältlich, verpackt in einer einzigartigen, vollständig recycelbaren Blisterverpackung.
Stärkung der Abwehrkräfte
Das Interesse an der Funktionsweise des Immunsystems ist weiterhin groß. Das Immunsystem ist ein ausgeklügeltes, aber komplexes Zusammenspiel aus Zellen (wie T-Zellen, B-Zellen, natürlichen Killerzellen und Makrophagen) und Molekülen (wie Zytokinen [Botenstoffen] und Immunglobulinen [Antikörpern]), die den Körper schützen. Darüber hinaus sorgt es unter anderem für den Abbau von Abfallstoffen, die im Körper entstehen.
Um die Funktion des Immunsystems optimal und ausgewogen zu erhalten, helfen eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung, ausreichend Bewegung und guter Schlaf. Ein Nahrungsergänzungsmittel kann dazu beitragen, den Körper mit zusätzlichen Mikronährstoffen zu versorgen. Spezifische Nährstoffe wie Vitamin A, C, D, Selen und Zink tragen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
Quercefit®: sehr gut bioverfügbare Form von Quercetin
Der am höchsten dosierte Inhaltsstoff der Immunformel Pro Kur ist Quercetin. Quercetin ist eines der wichtigsten und am besten untersuchten Bioflavonoide. In diesem Produkt wird Quercetin unter dem Markennamen Quercefit® (vom italienischen Hersteller Indena) verwendet. Eine Tagesdosierung enthält dieselbe Menge, die in mehreren Humanstudien eingesetzt wurde.
Quercefit® enthält Quercetin, das aus den Blüten des Japanischen Schnurbaums (Sophora japonica) gewonnen wird. Die Aufnahme und Bioverfügbarkeit dieses Quercetins wurde durch den Einsatz der patentierten Phytosome®-Technologie deutlich verbessert. Der Begriff Phytosom stammt aus dem Griechischen: phyton (Pflanze) und soma (Körper).
Während des patentierten Herstellungsprozesses wird das natürliche Zusammenlagern bestimmter, schlecht aufnehmbarer Phytonährstoffe (wie Quercetin) begrenzt und diese werden mit Phospholipiden (Phosphatidylcholin) aus Sonnenblumenlecithin kombiniert. Die Wirkstoffe werden dabei nicht eingekapselt (wie bei Liposomen), sondern es entsteht eine homogene Mischung aus kleinen, gut aufnehmbaren Partikeln. Bioflavonoide (wie Quercetin) besitzen nämlich eine natürliche Affinität zu Phospholipiden.
Das Ergebnis ist die Bildung von Phytosomen, bei denen die Bioflavonoide an die Phospholipide gebunden sind. Auf diese Weise werden sie besonders gut aufgenommen. Zellmembranen (z. B. der Zellen des Dünndarms) bestehen selbst aus einer Phospholipid-Doppelschicht, wodurch diese Phytosomen die Darmwand sehr gut passieren können und die aktiven Bestandteile effizient in den Kreislauf aufgenommen werden. Studien zeigen, dass die Aufnahme und Bioverfügbarkeit von Quercetin durch diese Phytosome®-Technologie um das 10‑ bis 20‑Fache erhöht wird.
Vitamin A: wichtig für die Schleimhäute der Lunge
Vitamin A (Retinol) wird im Körper in die aktive Form Retinsäure umgewandelt. In dieser Form ist es in der Zelle an verschiedenen biochemischen und physiologischen Prozessen beteiligt. Vitamin A spielt eine Rolle bei der Erhaltung der Integrität von Epithelzellen im gesamten Körper und unterstützt auf diese Weise unter anderem die Qualität der Schleimhäute (z. B. in Lunge und Darm).
Darüber hinaus ist Vitamin A wichtig für ein gut funktionierendes Immunsystem. Es unterstützt das Wachstum und die Entwicklung von T-Zellen und trägt zur normalen Funktion anderer Immunzellen, wie Makrophagen, bei. Außerdem hilft es, ein gutes Gleichgewicht zwischen T‑Helferzellen 1 (Th1) und T‑Helferzellen 2 (Th2) aufrechtzuerhalten – eine wichtige Voraussetzung für eine ausgewogene Immunantwort. Die Immunformel Pro Kur enthält eine sichere Dosierung von Vitamin A und kein Beta-Carotin (Provitamin A), sodass die Umwandlung von Provitamin A in Vitamin A durch den Körper nicht erforderlich ist.
Vitamin C: positiv für die Abwehrkräfte
Vitamin C fungiert im Körper als wasserlösliches Antioxidans und spielt eine wichtige Rolle als Radikalfänger. Es ist Teil eines komplexen Systems aus körpereigenen Antioxidantien, Antioxidantien aus der Nahrung und antioxidativen Enzymen mit gegenseitigen Abhängigkeiten und Wechselwirkungen. In dieser Funktion ist es an der Schutzwirkung von DNA, Proteinen und Fetten vor oxidativen Schäden beteiligt und trägt somit zum Erhalt gesunder Zellen und Gewebe bei.
Vitamin C hat zudem einen positiven Einfluss auf das Immunsystem, da es die Bildung und Funktion von Immunzellen unterstützt. Außerdem trägt Vitamin C zu einem normalen Energiestoffwechsel bei und hilft, Müdigkeit und Erschöpfung zu verringern. Die Immunformel Pro Kur enthält 200 % der Referenzmenge für Vitamin C pro Tagesdosierung.
Vitamin D3 (Vitamin D3V®): besonders wichtig in den dunklen Monaten
Vitamin D ist ein Vitamin, das nur in geringen Mengen in Lebensmitteln vorkommt, aber hauptsächlich unter dem Einfluss von Sonnenlicht in der Haut gebildet wird. Dabei ist man selbstverständlich auf ausreichend Sonnenschein angewiesen – was in Ländern wie den Niederlanden, Belgien oder Deutschland über einen großen Teil des Jahres keineswegs selbstverständlich ist.
Vitamin D wirkt immunmodulierend: Es hilft dabei, das Immunsystem im Gleichgewicht zu halten – weder zu stark noch zu schwach. Vitamin-D-Rezeptoren kommen auf verschiedenen Zellen des Immunsystems vor, darunter T‑Zellen, B‑Zellen und Makrophagen. Auf diese Weise bietet Vitamin D eine breite Unterstützung des Immunsystems.
Als Nahrungsergänzungsmittel ist Vitamin D3 in seiner Wirksamkeit deutlich Vitamin D2 vorzuziehen. Ein Nachteil von Vitamin D3 ist jedoch, dass es häufig aus Wollfett von Schafen gewonnen wird und daher nicht für Veganer geeignet ist. In der Immunformel Pro Kur wird eine neuere Form von Vitamin D3 aus Algen (Vitamin D3V®) verwendet. Dadurch ist die Immunformel Pro Kur auch für Veganer geeignet.
Vitamin K2 (K2VITAL™ DELTA): stabil und effektiv
Die bekannteste Funktion von Vitamin K im Körper ist sein Beitrag zu einer normalen Blutgerinnung. Vitamin K aktiviert bestimmte vitamin‑K‑abhängige Gerinnungsfaktoren, die dafür sorgen, dass die Blutgerinnung optimal verläuft – also weder zu schnell noch zu langsam. Vitamin K wirkt auf verschiedene Weise mit Vitamin D zusammen, weshalb es besonders sinnvoll ist, diese Nährstoffe kombiniert einzunehmen.
Es gibt zwei Formen von Vitamin K, wobei Vitamin K2 eine breitere Wirkung hat als Vitamin K1. Vitamin K2, auch Menaquinon (MK) genannt, kommt in verschiedenen Formen vor. Nach dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand ist Menaquinon‑7 (MK‑7) die wirksamste Form. MK‑7 wird sehr gut aufgenommen und bleibt lange im Körper verfügbar, um seine Wirkung zu entfalten. In der Immunformel Pro Kur wurden Dosierungen gewählt, die sich in Humanstudien als wirksam erwiesen haben.
Die Qualität des verwendeten Vitamin K2 ist dabei ein wichtiger Aspekt, da Vitamin K2 als sehr instabil gilt. In Kombination mit Mineralstoffen oder bestimmten Hilfsstoffen kann der Gehalt an Vitamin K2 in Nahrungsergänzungsmitteln schnell abnehmen. Dies ist natürlich unerwünscht, da ein Produkt über die gesamte Haltbarkeitsdauer hinweg stabil bleiben soll. K2VITAL™ DELTA des Herstellers Balchem ist ein hochwertiger Vitamin‑K2‑Rohstoff, der sehr gut gegen äußere Einflüsse geschützt ist. Durch ein patentiertes Mikroverkapselungsverfahren wird das Vitamin K2 vollständig umhüllt, wodurch die Stabilität selbst in Produkten mit aggressiven Mineralverbindungen gewährleistet wird. Vitals hat K2VITAL™ DELTA nach umfangreichen Stabilitätstests mit verschiedenen K2‑Rohstoffen in unterschiedlichen Zusammensetzungen als bestes Vitamin K2 ausgewählt.
Selen: niedrige Zufuhr über die Ernährung kommt häufig vor
Selen ist ein essentielles Spurenelement. In tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln kommt es sowohl in organischer Form (Selenmethionin oder Selenocystein) als auch in anorganischer Form (Selenit oder Selenat) vor. Die organischen Formen werden vom Körper etwa eineinhalb- bis zweimal besser aufgenommen als die anorganischen Formen.
Eine niedrige Selenzufuhr ist in Europa relativ häufig, unter anderem bei Vegetariern. Dies liegt vor allem daran, dass die europäischen Böden selenarm sind und Pflanzen daher weniger Selen enthalten. Selen ist ein wichtiges Antioxidans. Bestimmte Enzyme (Selenenzyme) wie Glutathionperoxidase (GPx) sind auf Selen angewiesen und spielen eine wichtige Rolle bei der Neutralisierung freier Radikale. Auf diese Weise trägt Selen zum Schutz vor oxidativen Schäden bei. Darüber hinaus unterstützt Selen das Immunsystem, indem es zur Bildung von T‑Zellen beiträgt und die normale Funktion natürlicher Killerzellen unterstützt.
Zinkbisglycinat (TRAACS®): aminosäuregebunden und gut bioverfügbar
Zink hat einen positiven Einfluss auf das Immunsystem, indem es ebenfalls die Bildung von T‑Zellen unterstützt, bei der Produktion von Zytokinen hilft und zur Funktion natürlicher Killerzellen beiträgt. Außerdem hilft Zink, die Zellen vor oxidativen Schäden zu schützen, unter anderem durch seine Rolle bei der Funktion der antioxidativen Enzyme Katalase und Superoxiddismutase (SOD). Zink wirkt zudem mit Vitamin A zusammen, da es zu einem normalen Stoffwechsel dieses Vitamins beiträgt.
Die Immunformel Pro Kur enthält Zink in Form von Zinkbisglycinat. Dabei ist jedes Zinkion fest (cheliert) an zwei (bis) Moleküle der Aminosäure Glycin gebunden. Der allgemeine Begriff für eine solche Verbindung ist Aminosäurechelat oder aminosäurecheliertes Mineral. Das Wort „Chelat“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Klaue“. Diese Verbindungsform wurde gewählt, da ihre Bioverfügbarkeit besonders hoch ist.
Vitals verwendet ausschließlich echte Aminosäurechelaten von Albion® Minerals, erkennbar am Markenzeichen TRAACS® (The Real Amino Acid Chelate System). Dadurch wird garantiert, dass es sich tatsächlich um ein Chelat handelt und nicht lediglich um eine Mischung aus einem Mineralstoff und einer Aminosäure, die von manchen Herstellern fälschlicherweise ebenfalls als Aminosäurechelat bezeichnet wird.